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Unternehmensbeitrag

Nicht vom Brett fallen – Surfen auf der Welle der digitalen Transformation

Von SAS Schweiz · 2017

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Entweder werden wir von Wellen in die Tiefe gerissen oder wir surfen auf ihnen. Die Welle der digitalen Transformation reisst manchen Branchenteilnehmer gerade mit, und doch weiss er, dass er auf ihr surfen muss. Aber wie soll er das tun, und welche Rolle müssen wir als Hersteller von Analytics Software künftig spielen?

Wir schlagen die Zeitung auf und lesen von Big Data, Analytics, Cloud oder dem Internet der Dinge und sind ein Stück weit erschlagen. Pauschaliert lassen sich alle diese Themen heute unter dem Begriff digitale Transformation subsumieren. Sich aber schliesslich auch digital zu transformieren, ist für manche noch ein steiniger Weg. Nicht jeder transformiert schon, nicht jeder kann es schon. Die gute Nachricht ist die, dass die meisten digitalisieren. Sicher, es gibt Branchen, die weiter sind als andere wie der Handel oder die Telekommunikation. Die Industrie und auch die Versicherer gehören zu den Nachzüglern.

Digitale Transformation als Chance

Dabei sind die Chancen grösser als je zuvor, die sich durch eine solche digitale Transformation ergeben. Wer mehr weiss als die Konkurrenz, kann seine Produkte flexibler anpassen. Wenn ein Automobilhersteller zum Beispiel weiss, dass seine neuen Modelle wegen eines technischen Fehlers zurückgerufen werden müssen, kann er gleich entsprechende Massnahmen einleiten. Oder wenn man weiss, dass ein Windrad bald ausfällt, können die Hersteller viel früher agieren und Servicepersonal vorbeischicken, um den monetären Schaden zu minimieren, wie jüngst in Deutschland passiert.
Die digitale Transformation ist ein Thema von riesigen Datenmengen, Stichwort Big Data. Und die Daten werden immer bigger, und deshalb ist sie auch eine Frage von Datenmanagement und Speicherplatz. Big Data bringt klassische Datenbankarchitekturen an ihre Grenzen. Und hier kommen Open-Source-Technologien wie Hadoop ins Spiel. Data-Warehouse-Projekte erreichen heute Grössenordnungen, die technisch und wirtschaftlich immer schwieriger zu rechtfertigen sind und trotzdem nicht wirklich zukunftsfähig erscheinen. Hier bietet sich die Open-Source- Technologie für einen radikalen Neuanfang an. Sie ist von vornherein dafür konzipiert, mit beliebig grossen Datenmengen umzugehen, läuft auf kostengünstigen Standardservern und ist fast beliebig skalierbar. Und wenn sich das Internet der Dinge erst mal etabliert hat, müssen sich die Hersteller so oder so neue Möglichkeiten der Datenhaltung überlegen. Das betrifft übrigens auch Firmen aus dem gehobenen Mittelstand.

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt

Der erste Schritt in Sachen digitaler Transformation könnte sein, dass sich alle klar darüber werden müssen, was sie eigentlich wollen. Will man optimieren oder innovieren? Entweder geht es um die Steigerung von Geschwindigkeit, um Kostensenkung und ein Mehr an Datenverarbeitung. Oder sollen neue Anwendungen für Daten gefunden werden wie zum Beispiel für unstrukturierte Textdaten? Oder, anderes Szenario: Sollen viel stärker die historisierten Daten betrachtet werden, Stichwort High Performance Analytics? All das sind Felder, auf denen Unternehmen den analytischen Aspekt ihrer Daten viel deutlicher als früher in den Vordergrund stellen werden.
Zu wissen, was man will, ist wichtig, um die Hürden gleich von Anfang an zu minimieren. Aber wie so oft im Leben weiss man ja gar nicht, was genau man will. Und hier müssen wir als Big-Data-Analytics-Hersteller deutlich offensiver eine beratende Funktion einnehmen, als wir dies in der Vergangenheit taten. Das kann mittels Assessment-Centern geschehen oder sogenannten Labs, um die Kunden nicht alleinzulassen. Denn das ist das Allerwichtigste. Dort können wir mit dem Kunden alle Szenarien durchspielen. Ein künftiger Innovator oder Optimierer wird schnell erkennen, wo er steht. Die beratende Funktion besteht vornehmlich darin, dass die Kunden Umgebungen zur Verfügung gestellt bekommen, in denen sie mit ihren Daten «spielen» können. Wir Hersteller müssen unseren Kunden die Möglichkeit geben, ohne Risiko auszuprobieren, was in den Daten steckt. Ansonsten besteht tatsächlich die Gefahr, dass Unternehmen von der digitalen Welle in die Tiefe gerissen werden.

Zum Autor

Stavro Vitiello
Director Presales & Technology SAS Schweiz