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Unternehmensbeitrag / Interview

«Auktionshäuser stehen jedem offen»

Von Michael Abegg, Auktionshaus Schuler · 2017

Michael Abegg (33), Geschäftsführer des Auktionshauses Schuler in Zürich, spricht über den Dienstleistungsgedanken seines Metiers und den Spagat zwischen Tradition und Innovation.

Bei Auktionen denken viele Menschen an grosse Säle und millionenschwere Gemälde. Entspricht dieses Bild der Realität?

Es gibt natürlich Auktionen, bei denen sehr teure Objekte gehandelt werden. Oft aber lassen sich schon für wenige hundert Franken schöne Einzelstücke erwerben, die Sie so im Handel nicht bekommen. Jeder kann vorbeikommen und sich die öffentliche Ausstellung ansehen oder direkt an der Auktion teilnehmen. Auch wer Gegenstände einliefern möchte, kann sich jederzeit bei uns melden. Die Türen stehen offen.

Das bedeutet, auch wenn ich einen Haushalt auflösen oder eine Erbschaft ordnen muss, kann ich mich an Sie wenden?

Das ist unser Kerngeschäft. Viele Menschen stehen vor einem Dilemma, wenn sie einen Nachlass verwalten sollen. Unsere Experten helfen, indem sie vorbeikommen, den Haushalt sichten und Objekte schätzen. Es müssen auch nicht nur Picassos und Hodler dabei sein. Alte Kaffeemühlen und Stiche sind kaum noch gefragt, aber Designer­möbel, originelle Raritäten, Sammlerobjekte und Contemporary Art verkaufen sich gut.

Was ist der Vorteil, wenn ich mich damit an ein Auktionshaus wende?

Wir arbeiten auf Provisionsbasis. Das bedeutet, wir erhalten erst nach erfolgreicher Versteigerung einen bestimmten Prozentsatz des Erlöses. Zudem begleiten wir bei Bedarf den ganzen Prozess der Haushaltsauflösung. Wir haben gute Transportunternehmen an der Hand, die auf Wunsch auch die Wohnung räumen.

Nun verändert sich Ihre Branche stetig. Inzwischen werden auch Kunstgegenstände im Internet ver­äussert. Wie reagieren Sie auf diese Entwicklungen?

Schuler Auktionen gibt es seit mehr als 30 Jahren, Tradition und eine familiäre Atmosphäre sind uns wichtig. Deshalb modernisieren wir behutsam. So kann man bei uns weiterhin klassisch im Saal mitbieten oder vorab ein schriftliches Maximalgebot einreichen, aber auch während der Auktion zeitgleich via Telefon oder Internetplattform mitsteigern.

Im Interview

Michael Abegg
Geschäftsführer
Auktionshaus Schuler

www.schulerauktionen.ch