Unternehmensbeitrag

Digitalisierung in der Finanzbranche

Von mammut soft computing AG · 2019

Die alten orangen und roten Einzahlungsscheine gehen, der QR-Beleg kommt – mit mammut sind Schweizer Bankkunden bereit für den digitalen Wandel im Finanzsektor.

Im kommenden Jahr wird sich einiges ändern: 2020 wird im Schweizer Zahlungsverkehr der QR-Beleg eingeführt. Diese Änderung wird im Zahlungsverkehr und Cash Management in der Schweiz eine bedeutende digitale Innovation anstossen – und damit eine Voraussetzung dafür setzen, dass die Schweiz auf dem internationalen Finanzmarktplatz weiterhin an der Spitze bleibt. Denn der digitale Wandel ist unaufhaltbar. Aus diesem Grund entwickelt sich auch die Zahlunsgverkehrs-Software aus dem Hause mammut in stetigem Rhythmus weiter und bietet den Kunden jederzeit Electronic Banking auf dem neusten Stand.

Schweizer Finanzwirtschaft wird digital

Und das ist auch wichtig. Denn die Schweizer Finanzbranche wird dank verschiedener Richtlinien immer digitaler: Unter der Führung der SIX (Swiss Interbank Clearing Ltd), dem von den Schweizer Banken getragenen Gremium für Standardisierung von Zahlungsverkehr und Cash Management, wurden in der Schweiz zwei Bewegungen in Gang gebracht, welche den Weg zur Digitalisierung öffnen. Zum Ersten haben die zuständigen Stellen auf der Seite der Finanzinstitute interveniert und das europaweit definierte neue Format ISO20022 auch von den Schweizer Finanzinstituten implementieren lassen. Zum Zweiten wird das Gremium auch auf der Seite der Corporates – also der Zahlungsempfänger und Zahlungspflichtigen – aktiv, indem 2020 der neue Zahlungsbeleg mit QR-Code auf den Weg gebracht wird.

Jede Zahlung eindeutig identifizieren

Alle diese Entwicklungen sollen ermöglichen, dass die Verarbeitungskette von der Rechnungsstellung, der elektronischen Bezahlung bis zur Zahlungsbestätigung sowie der Gutschrift digitalisiert – also ohne das manuelle Abtippen von Begünstigtendaten – erfolgen wird. Aber der vermutlich grösste Benefit dieses neuen digitalen Zahlungswegs mittels ISO20022 liegt darin, dass jede Zahlung eindeutig mit einer Identifikation versehen werden kann, welche durch alle Systeme hindurch untrennbar mit der Zahlung verbunden bleibt. Dies ist eine schlichtweg geniale Verbesserung gegenüber dem Zahlungsprozess von vor 2018. Einmal vom ERP-System des Corpoates mit der sogenannten EndToEnd-ID getauft, heisst die Zahlung sowohl im Frontend­system rent.a.mammut oder mammut LION wie auch beim Finanzinstitut, im Clearingsystem, auf der Empfängerbank und bei der Rückmeldung von Status und Gutschriften immer gleich.
Das ERP-System, das am Ursprungspunkt der Zahlung steht, kann aufgrund der zurückgemeldeten EndToEnd-ID seinen offenen Posten schliessen. Davon träumen wir ERP-Hersteller seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als das Electronic Banking seinen Anfang nahm.

Was lange währt, wird richtig gut

Die Schweiz hat den Schritt zu ISO20022 im Vergleich zu den Staaten der EU erst spät gemacht. Das liegt vermutlich daran, dass wir mit dem VESR-System und den ehemals blauen und heute orangen Einzahlungsscheinen der PostFinance bereits ein sehr effizientes System hatten, das aber begrenzt war auf den Schweizer Markt. Das VESR-System war quasi der Schweizer Vorläufer zum heutigen europaweit eingesetzten ISO20022-System mit EndToEnd-ID. Das Jahr 2019 ist ein Übergangs­jahr. Bereits 2018 wurde die Software aller mammut-Kunden aktualisiert, um die Erweiterungen des ISO20022-Standards zu übernehmen. Diese Entwicklung ist heute, im November 2019, längst abgeschlossen. Aktuell laufen Entwicklung und Testing im Zusammenhang mit dem neuen Zahlungsbeleg, welcher ab 2020 die alten bekannten Belege, den rosaroten und den orangen Beleg – von den Rechnungen oder vom Postschalter bekannt –, ablösen wird. Dieser Schritt betrifft nun nicht mehr so sehr die Finanzinstitute als vielmehr die ERP-Systeme und die mammut-Produkte für den elektronischen Zahlungsverkehr. Allen mammut-Kunden steht also ab 2020 ein erneutes Update ihrer Software bevor.

Zum Autor

Iwan Vogel

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