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Magali Reus – Night Plants

Von Nadia Veronese, Kunstmuseum St. Gallen · 2017

Magali Reus, Arbroath Smokie, detail, 2016 © Magali Reus 2017. Courtesy The Approach, London Photo: Plastiques Photography

In Kooperation mit dem Stedelijk Museum in Amsterdam präsentiert das Kunstmuseum St. Gallen die erste Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin in einem Schweizer Museum

Magali Reus (*1981 Den Haag) entwickelt komplexe skulpturale Werke, die existierende Objekte wie Behältnisse, Klappstühle oder Pferdesättel evozieren und dabei potenziell funktionsfähig erscheinen.

Aufgrund ihrer eigenwilligen Gestaltung und differenzierten Materialität erhalten die Objekte einen entschiedenen Fetischcharakter. Reus‘ Arbeitsweise entpuppt sich als in höchstem Masse detailversessen. Die Skulpturen wirken in ihrem raffinierten Design vertraut, zugleich aber höchst eigenwillig. Es verdichten sich darin formale Einflüsse und kunsthistorische Referenzen von Minimal beziehungsweise Postminimal Art zu vielschichtigen Formverbindungen, die gleichermassen in die industrielle Produktion wie ins private Erleben verweisen.

International war Magali Reus, die in London lebt und arbeitet, bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem in der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin, im Westfälischen Kunstverein, Münster, im Sculpture Center, New York. Ihre Werkgruppe «Parking» war 2014 in der Ausstellung Post/Post­minimal im Kunstmuseum St.Gallen zu sehen. Nun folgt, in Kooperation mit dem Stedelijk Museum Amsterdam, die erste Einzelausstellung der jungen Künstlerin in einem Schweizer Museum.

Zur Autorin

Nadia Veronese
Kuratorin
Kunstmuseum St. Gallen
T: +41 (0)712420671

www.kunstmuseumsg.ch